Kürmerhof

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A) Riding Facility


B) About the Horse


C) About the Rider


D) Lessons / Training


Total Evaluation Riding Stable:

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Posted by on 2021-02-24 19:51:47:

Die Offenstallanlage wirkt gut bewirtschaftet, die Fläche für die Herde weist einen guten Belag auf, die Schlafplätze für die Pferde sind ordentlich, die Fütterung erfolgt Chip-gesteuert über den ganzen Tag verteilt an unterschiedlichen Futterplätzen. Das Stallkonzept der Firma HIT wird umgesetzt. Ein wenig überrascht hat mich der erforderliche Einstellvertrag mit einem Umfang von 42 Seiten und dass der Abschluss des Vertrages erst mit Entrichtung einer Kaution in Höhe einer Monatsmiete möglich war - so etwas ist mir in über 35 Jahren in der Reiter- und Sportpferdeszene zum ersten Mal begegnet. Weil ich jedoch wegen Schließung des langjährigen Stalles zum März 2021 für mein inzwischen altes Sportpferd (erfolgreich bis CSI***) eine neue Bleibe brauchte, habe ich mich damit arrangiert. Es stellte sich heraus, dass mein Pferd von Beginn an nur minimal Rauhfutter aufnahm. Das Pferd verweigerte auch das aus dem alten Stall gebrachte Heu; das im alten Stall entspannte Pferd war, obwohl es während mehrjähriger Turnierteilnahmen Umstellungen gewöhnt war, ungewöhnlich nervös. Am dritten Tag nach der Umstellung trat eine Kolik auf, die vom Tierarzt, der mein Pferd seit über 10 Jahren betreut, behandelt werden musste. Die Stallbetreiberin diagnostizierte bei meinem Pferd ein Magenproblem; sie empfahl mir, dieses mit Gastrogard zu behandeln. Mein Tierarzt riet mir, das Pferd weiter zu beobachten, ein Magenproblem erschien ihm sehr unwahrscheinlich. Die Kolik ebbte ab, mein Pferd verweigerte weiterhin die Rauhfutteraufnahme im erforderlichen Umfang. Zwei Tage nach der Kolik riet mir die Stallbetreiberin dringend an, das Magenproblem meines Pferdes behandeln zu lassen. Außerdem wolle sie das Pferd in die Krankenbox umstellen, gegen entsprechenden täglichen Aufpreis, denn ein Training an den Rauhfutterplätze in der Herde sei erst nach Sicherstellung der Aufnahme der erforderlichen Rauhfuttermenge möglich. Da eine Krankenbox bei einem gesunden Pferd nicht erforderlich ist, habe ich nach Rücksprache mit den Stallbetreibern mein Pferd nach insgesamt 7 Tagen in den alten Stall zurück gebracht. Dort ging das Pferd in seine alte Box und begann, Heu zu fressen. Mein Pferd frisst seither wieder normal und hat sein ausgeglichenes Temperament wieder. Ich habe weder meine Kaution noch das Geld für die restlichen Tage das Monats Januar zurück erstattet bekommen. Ich erhielt den Hinweis, mir den Vertrag genauer durchzulesen. Hier stand geschrieben: außerordentliche Kündigung bei a) Tod b) innerhalb von 8 Wochen sich das Pferd nicht in die Herde integrieren lässt und mindestens drei (3) Zwischenfälle in Form konkreter Gesundheitsgefährdung dokumentiert sind. Fazit: Den Stallbetreibern geht es offensichtlich in erster Linie ums Geld. Faires Verhalten zwischen Pferdeleuten - komplette Fehlanzeige. Ich kann dem, der hier sein Pferd einstellen möchte nur dringlichst raten ,jeden Satz dieser 42 Seiten genauestens durch zu arbeiten - ggf. mit einem Anwalt, damit man versteht, was man da eigentlich unterschreibt. Im Nachhinein muss ich natürlich auch zu mir selber sagen: Wer so einen Vertrag braucht, der hat u.U. nur s e i n Bestes im Sinn.
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Veronika Bühn
on 2024-02-28 09:55:48:

Kürmerhof Der Aktivstall von Kistlers hat für mich ganz klar 5 Sterne verdient! Michaela und Franz führen ihren Aktivstall mit viel Herz und jede Menge Sachverstand. Ich habe mir bewusst 6 Monate (und eine Wintersaison) Zeit gelassen um jetzt ein ausführliches und konstruktives Feedback schreiben zu können. Ich bin seit August mit meiner 1,80 m großen WB Stute Ronja hier. (Nein, ich bin nicht diejenige, die hier unter dem Synonym Ronja nach meiner Ankunft schlechte Bewertungen schrieb!) Ich bin seit vielen Jahren Ausbilderin in klassischer Reitkunst und Horsemanship und langjährige Pferdebesitzerin und Halterin. Gemeinsam mit meinem Mann bildete ich über 20 Jahre Pferde aus und betrieb für insgesamt 15 Jahre einen eigenen Hof für Zucht und Ausbildung mit einem artgerechten Haltungssystem. Ich kenne daher beide Seiten der Medaille sehr gut. Sowohl als Einsteller als auch als Hofbesitzer und Betreiber. Der Wunsch auch unsere Hengste so artgerecht wir möglich halten zu können, veranlasste uns damals einen Hof in Hessen zu kaufen und die Annehmlichkeiten, welche man als Einsteller genießen kann gegen harte Arbeit und weniger „Luxus“ einzutauschen, dafür aber die Freiheit zu haben, endlich alles so machen zu können wie man es für richtig hielt! Dementsprechend skeptisch war ich, ob ich mich nun, nach meiner Trennung, wieder allein und als Einsteller mit hohen Ansprüchen zurecht finden würde. Und ich kann! Hier ein paar der wichtigsten Punkte zum Kürmerhof zusammengefasst: - Michaela ist eine gut gelingende Eingliederung und Einführung in das HIT Aktivstall System für jedes Pferd wichtig. Sie nimmt sich viel Zeit um mit Geduld und gutem Horsemanship den Pferden zu helfen. Sie informiert den Besitzer regelmäßig und ausführlich über den aktuellen Stand. Franz zögerte keine Minute sogar eine Schleuse für meine 1,80 m große Stute umzubauen. Die Eingliederungsgebühr ist meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt. - Hier wird darauf geachtet, das Pferde gut zueinander passen und somit möglichst wenig Stress in der Herde aufkommt. Dies sorgt für eine geringere Verletzungsgefahr, zufriedene Besitzer und somit weniger Fluktuation, was wiederum zu einer harmonischeren Herde führt. - Michaela hat in den letzten 6 Monaten mehr als einmal auf Einnahmen durch neue Pferde verzichtet um diesen Prinzipien treu bleiben zu können und für möglichst große Harmonie unter Pferden und Besitzern zu sorgen. Dies ist wirklich sehr besonders! - Franz sorgt immer dafür, daß die Heustationen gut aufgefüllt sind und die Pferde z.B. auch bei eisigen Flächen nicht in‘s rutschen kommen. Streit und Drängelei vor den Raufen gibt es nicht und gutes Futterstroh steht 24h zur Verfügung. - Michaela passt die Fütterungszeiten in den Heuständern, nach Absprache mit dem Besitzer, den jeweiligen Bedürfnissen des Pferdes an. - Wir haben eine super tolle Stallgemeinschaft, es ist immer jemand bereit, mal die Decke rauf und runter zu nehmen, Medizin zu füttern (macht natürlich auch Michaela, wenn gewünscht) oder einfach mal Bilder und Videos durch zu schicken, wenn man verreist ist. - Unterricht und eine freie Reitlehrer Wahl ist erlaubt. Wir organisieren Kurse mit unterschiedlichsten Trainern. Ich bin sehr froh, hier von niemandem Grobheiten und Gewaltanwendungen in der Ausbildung und im Umgang mit den Pferden zu sehen. - Heu und Stroh ist entstaubt und es gibt eine Sole Kammer. Hustende Pferde gibt es hier nicht und wenn doch, dann nicht lange. Wie genial ist das! - das Gelände ist ein Traum, der Platz war quasi den ganzen Winter benutzbar und die Halle ist klein, aber fein. Ich persönlich finde kleiner besser als größer- sogar als Besitzerin einer Giraffe ;-) Ich fühle mich rundum wohl hier und freue mich über jeden Tag, den ich im Stall verbringen kann! Auch meine Stute hat sich gut eingelebt und sieht sehr glücklich aus.
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Biggi92
on 2026-02-05 12:32:02:

Ich war 13 Monate mit meinem Pferd an diesem Stall. In dieser Zeit sind über zehn Pferde wieder ausgezogen. Der Stall war nie vollständig belegt. Entsprechend viel Bewegung gab es in der Herde – das sagt schon viel über einen Stall aus. Zu Beginn wirkt alles wunderbar. Die Anlage ist optisch wirklich schön, es gibt einen Reitplatz mit gutem Boden, eine Halle mit mittelklassigem Boden, entstaubtes Heu, eine App für Organisatorisches, etc. Allerdings ließ die Pflege zu wünschen übrig. Das WC und Stüberl waren öfter nicht sauber, es wurde oft unordentlich gemistet oder der Mist wurde teilweise nur zusammengeschoben und lag dann auf dem Paddock rum. Es kam mehrfach vor, dass Pferde am Heuautomaten standen und auf einen leeren Teller blickten – offenbar mit der Hoffnung, dass bald jemand nachfüllt oder das Heu von Hand nach vorne schiebt, so dass die Pferde es wieder erreichen können (wir Einsteller durften das übrigens nicht machen). Unbedingt empfehlenswert: den Einstellvertrag mit der Hofordnung vor dem Einzug genau lesen. Ich habe ihn erst danach erhalten. Es gibt einige Zusatzkosten, die man so vielleicht nicht erwartet: Reitbeteiligungen zahlen monatlich 15 € an die Stallbetreiber, pro Reitstunde fallen zusätzlich 6 € an, und an Wochenenden sowie Feiertagen gibt es einen 100-%-Aufschlag. Aus 5 € werden dann z. B. 10 € fürs Eindecken – Feiertage sind schließlich auch für Pferde teuer. Seniorenfütterung kostet schlappe 300€/Monat extra. Schon allein bis man am Stall ist, kommen einige Kosten auf einen zu: tierärztliches Gesundheitszeugnis, Testung auf Influenza, Herpes, Druse, Coggingstest, extra Wurmkur und eine Eingliederungsgebühr von 350€. Dies sollte einem vorher Bewusst sein. Der Hauptgrund für meinen Stallwechsel war der persönliche Umgang, insbesondere durch die Frau des Stallbetreibers. Der Stallbetreiber selbst ist eher ruhig und korrekt, seine Frau dafür sehr kommunikativ. Konstruktive Kritik wird nicht gewünscht und bei google sogar gelöscht. So wurde mein Angebot über ein Abschlussgespräch abgelehnt mit der Begründung, dass sie daran kein Interesse habe. Mein Hufpfleger bekam Hausverbot, weil sein Auftreten ihr gegenüber als „nicht respektvoll“ empfunden wurde – fachlich gab es keinerlei Beanstandungen. Als ich geäußert habe, dass die Pferde, die von ihm bearbeitet wurden, die Leidtragenden sind, bekam ich einen langen Vortrag, der damit endete, dass ich ja den Stall wechseln könne. Zusätzlich erhielt ich später noch eine 15-minütige Sprachnachricht über die angebliche Unfähigkeit des Hufpflegers. „Fremdpersonen“ dürfen laut Stallregeln nicht zu den Pferden, dazu zählen offenbar auch Freunde der Einsteller. Am Tag meines Auszugs wurde ich beim Verladen meines Pferdes sehr deutlich kritisiert, weil eine Freundin, die den Hänger gefahren hat, mir kurz geholfen hat, mein Pferd aus der Herde zu holen. Interessanterweise änderte sich der Tonfall schlagartig, als neue Einsteller dazu kamen – dann war plötzlich alles wieder sehr freundlich. Für mich persönlich war das Gesamtpaket am Ende nicht passend, weshalb ich mich für einen Stallwechsel entschieden habe.

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